Galena
PbS
Ca₃Cr₂(SiO₄)₃
Uvarovit ist eine außergewöhnlich seltene Granatart und das einzige Granatmineral, das praktisch immer in einem intensiven Grün auftritt. Seine Farbe erinnert an Smaragd, doch sein typischer Habitus ist ein anderer: Statt großer Kristalle zeigt Uvarovit meist dichte, funkelnde Drusen auf dunklem Muttergestein.
Uvarovit bildet sich in chromreichen ultramafischen Gesteinen sowie in serpentinitischen Zonen. Entscheidend ist ein Milieu, in dem Calcium, Silizium und vor allem Chrom gleichzeitig verfügbar sind. In Klüften und Scherzonen kristallisiert Uvarovit dann als dünner Kristallrasen aus.
Mit einer Härte von 6.5–7 ist Uvarovit relativ robust. Wie andere Granate besitzt er keine Spaltbarkeit, was für die Haltbarkeit vorteilhaft ist. Die Kristalle sind häufig sehr klein, aber durch ihren glasartigen Glanz und die intensive Chromfärbung optisch extrem auffällig.
Im Handel wird Uvarovit fast immer als Sammlermineral oder als Drusen-Schmuckstein angeboten. Facettierte Steine sind selten, weil größere, klare Kristalle kaum vorkommen. Hochwertige Stücke zeichnen sich durch gleichmäßige, kräftig grüne Farbe und dicht besetzte Drusenflächen aus.
Historisch und qualitativ führend ist der Ural in Russland. Weitere relevante Vorkommen liegen in Finnland, Südafrika, Kanada und Spanien.
Smaragdgrün, kräftig grün
Nein. Beide sind grüne Granate, aber Uvarovit ist ein Calcium-Chrom-Granat und bleibt fast immer klein und drusig, während Tsavorit (Grossular-Varietät) häufiger facettierbare Kristalle bildet.
Uvarovit entsteht in chromreichen, aber räumlich und chemisch stark begrenzten Zonen. Dadurch wachsen meist viele kleine, dicht stehende Kristalle statt großer Einzelkristalle.
Üblicherweise als natürliche Drusenfläche auf Matrix. Die funkelnde Oberfläche wird als Platte gefasst, nicht als klassisch facettierter Einzelstein.
Mit lauwarmem Wasser und weicher Bürste reinigen. Ultraschall, aggressive Reiniger und starke mechanische Belastung vermeiden.