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Sulfid

Cinnabar

HgS

Über Cinnabar

Cinnabar ist ein Mineral der Gruppe Sulfid und fällt durch charakteristische Merkmale in Farbe, Glanz und Kristallform auf. Für Sammlerinnen und Sammler ist Cinnabar besonders interessant, weil verschiedene Lagerstätten unterschiedliche Varietäten hervorbringen können.

Geologische Entstehung

Cinnabar entsteht – je nach chemischer Zusammensetzung und Temperaturbedingungen – in magmatischen, hydrothermalen oder metamorph geprägten Umgebungen. Die Formel HgS und die Paragenese bestimmen, in welcher Form das Mineral kristallisiert und wie stabil es unter natürlichen Bedingungen bleibt.

Wichtige Eigenschaften

Mit einer Mohs-Härte von 2 - 2.5 liegt Cinnabar in einem Bereich, der je nach Anwendung robust bis empfindlich sein kann. Das Kristallsystem ist Trigonal, der typische Glanz wird als Adamantine to earthy beschrieben. Die Transparenz reicht von Transparent bis undurchsichtig.

Zur praktischen Identifikation sind vor allem Strichfarbe (Scarlet to brownish-red), Bruch (Uneven to subconchoidal) und Spaltbarkeit (Perfect (in three directions / prismatic)) hilfreich. In der Feldbestimmung sollte man immer mehrere Merkmale parallel prüfen.

Verwendung und wirtschaftliche Relevanz

Cinnabar wird in der Mineralogie, im Sammlermarkt und – abhängig von Qualität und Reinheit – auch in dekorativen oder technischen Anwendungen genutzt. Besonders geschätzt werden Stücke mit guter Kristallausbildung, stabiler Farbe und nachvollziehbarer Herkunft.

Wichtige Fundorte

Bedeutende Vorkommen liegen unter anderem in: Spain (Almadén - historic, massive deposits), China (Guizhou Province - fine crystals), United States (California, Texas, Nevada), Italy, Peru. Unterschiede in Geologie und Begleitmineralen führen oft zu erkennbaren Qualitäts- und Farbunterschieden zwischen den Fundorten.


Farben & Varietäten

Bright red, vermilion, brownish-red


Haupteigenschaften

  • The primary ore of mercury
  • Extremely heavy, dense mineral
  • Historically used as the pigment "vermilion"
  • Toxic (contains mercury)
  • Often forms massive, granular, or earthy aggregates

Verwendung & Anwendungen

  • Historical pigment and cosmetics (Vermilion)
  • Carved lacquerware (Chinese tradition)
  • Source of liquid mercury (thermometers, amalgams)

Fundorte

  • Spain (Almadén - historic, massive deposits)
  • China (Guizhou Province - fine crystals)
  • United States (California, Texas, Nevada)
  • Italy
  • Peru

Frequently Asked Questions

Wie erkennt man Cinnabar zuverlässig?

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Für eine sichere Bestimmung kombiniert man mehrere Merkmale: Härte (2 - 2.5), Kristallsystem (Trigonal), Strichfarbe (Scarlet to brownish-red) und Glanz (Adamantine to earthy). Ein einzelnes Merkmal reicht selten aus.

Ist Cinnabar für Schmuck geeignet?

+

Die Eignung hängt vor allem von Härte und Spaltbarkeit ab. Mit einer Mohs-Härte von 2 - 2.5 ist Cinnabar je nach Fassung und Nutzung unterschiedlich robust. Stöße sollten grundsätzlich vermieden werden.

Wo kommt Cinnabar häufig vor?

+

Wichtige Fundregionen sind unter anderem Spain (Almadén - historic, massive deposits), China (Guizhou Province - fine crystals), United States (California, Texas, Nevada). Der geologische Kontext entscheidet über Farbe, Reinheit und Kristallgröße.

Wofür wird Cinnabar genutzt?

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Cinnabar wird je nach Qualität als Sammlermineral, Dekorstein, Schmuckstein oder technisch genutzt. Typische Anwendungen sind Historical pigment and cosmetics (Vermilion), Carved lacquerware (Chinese tradition), Source of liquid mercury (thermometers, amalgams).